Eingewöhnung
©Symbolbild. KI-generierte Szene in unseren Räumen.
Bezugsfachkraft
Auch für Eltern ist sie von Anfang an die erste Ansprechperson: Sie erklärt die nächsten Schritte, gibt Rückmeldungen und bespricht gemeinsam mit Ihnen, was Ihr Kind braucht und was Ihnen als Familie Sicherheit gibt.
Eingewöhnung
In den ersten Tagen begleitet ein Elternteil oder eine andere vertraute Bezugsperson das Kind in die Einrichtung. Diese vertraute Person gibt Sicherheit, während das Kind seine Bezugsfachkraft, die neue Umgebung und die anderen Kinder und Fachkräfte kennenlernt. Die Bezugsfachkraft nimmt behutsam Kontakt auf und übernimmt Schritt für Schritt mehr Begleitung im Alltag. Ziel dieser ersten Zeit ist eine Beziehung, die dem Kind Sicherheit gibt – die Grundlage für alle weiteren Schritte.
Erste kurze Trennungsversuche finden statt, wenn das Kind ausreichend Sicherheit gewonnen hat. Sie werden klar angekündigt und schrittweise erweitert – immer orientiert am Tempo und an den Signalen des Kindes und des begleitenden Elternteils.
Auch für die Eltern ist die Eingewöhnung in die KiTa eine große Veränderung. Wir möchten auch Sie gut durch diesen Prozess begleiten. Denn eine gelingende Eingewöhnung hat nicht nur das Ziel, dass das Kind gut ankommt. Sie erreicht auch, dass Eltern Vertrauen in die Kita, in die Bezugsfachkraft und in den neuen Alltag ihres Kindes entwickeln.
In der Eingewöhnung stimmen wir den Ablauf und die einzelnen Schritte gemeinsam ab. Wir teilen unsere Beobachtungen und unser Blick auf das Kind und unsere Erfahrungswerte offen und transparent miteinander. Dabei nehmen wir eventuelle Sorgen oder Unsicherheiten ernst und finden gemeinsam Lösungen und Wege für einen gelungenen Übergang.
©Symbolbild. KI-generierte Szene in unseren Räumen.
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zu seiner Bezugsfachkraft aufgebaut hat, Eltern Verlässlichkeit und Orientierung erleben und beide mit einem guten Gefühl in den neuen Abschnitt starten können.
Die Dauer der Eingewöhnung ist individuell. Als Orientierung empfehlen wir Eltern, etwa vier Wochen einzuplanen.
sie orientiert sich am Tempo des Kindes
verlässliche Beziehungen geben Sicherheit und Orientierung
Eltern sind ein aktiver Teil der Eingewöhnung
wir erklären Beobachtungen, Schritte und Entscheidungen nachvollziehbar
wir achten auf die verbalen und nonverbalen Signale des Kindes
der Fokus liegt auf Stärken, Bewältigungsstrategien und Kompetenzen
Übergange
Anschlussplatz und Eingewöhnung
In die Kindergärten des Junikäfer Trägerverbunds nehmen wir vorrangig Kinder aus den Junikäfer-Krippen auf; darüber hinaus kooperieren wir mit ausgewählten Kindertageseinrichtungen im Stadtteil. Können wir ihrem Kind keinen Platz innerhalb unseres Trägerverbunds anbieten, unterstützen wir Sie dabei, eine passende Alternative zu finden – und gestalten auch diesen Übergang gemeinsam mit Ihnen und der aufnehmenden KiTa.
Wird Ihr Kind drei Jahre alt, bevor ein geeigneter Kindergartenplatz zur Verfügung steht, kann es selbstverständlich bis zum Wechsel in unserer Krippe bleiben. Gemeinsam besprechen wir, wie wir die Entwicklung Ihres Kindes bis dahin bestmöglich begleiten.
Wechselt ein Kind innerhalb einer Junikäfer-Einrichtung vom u3- und den Ü3-Bereich, gestalten wir diesen Schritt gemeinsam im Team fließend: Durch Besuche, den Austausch der Fachkräfte und ein schrittweises Kennenlernen schaffen wir Sicherheit und einen gelungenen Übergang.
Vorschulprogramm und Grundschul-Kooperation
Vorschularbeit bedeutet bei uns nicht Vorschulunterricht, sondern eine ganzheitliche, alltagsintegrierte und spielerische Vorbereitung: Kinder entwickeln Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen, sozial-emotionale Fähigkeiten wie den Umgang mit Gefühlen und das Lösen von Konflikten, sprachliche Sicherheit, Bewegungsfreude und die Lust, Fragen nachzugehen und Zusammenhänge zu entdecken.
Dazu gehört auch die emotionale Vorbereitung: Rituale und Feste für die „Großen“, besondere Aktivitäten im letzten Kita-Jahr und Gespräche über Erwartungen, Fragen und Gefühle rund um die Schule. Vorfreude und Stolz haben dabei genauso Platz wie Unsicherheit – und die Portfolio-Übergabe macht zum Abschied sichtbar, welchen Weg Ihr Kind bei uns gegangen ist.
Mit den künftigen Grundschulen unserer Kinder setzen wir uns individuell auseinander: Kooperationslehrkräfte besuchen unsere Einrichtungen, wo möglich besuchen die Kinder ihre künftige Schule, und Sprachförderangebote wie SprachFit-Gruppen bereiten gezielt vor. So bekommt jedes Kind erste Einblicke in seinen künftigen Schulalltag.
Und eine Sorge können wir Ihnen nehmen: Ihr Kind muss keinen Kindergarten im Einzugsgebiet seiner künftigen Grundschule besuchen. Welche Schule zuständig ist, richtet sich nach Ihrem Wohnort – und wir gestalten den Übergang zu jeder Grundschule, individuell für jedes Kind. Kinder entwickeln bei uns Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen, Sprachfähigkeit und Lernfreude – als Grundlage für einen sicheren und gelingenden Start in die Schule.