KiTa-ABC
A
Grundsätzlich sind die Personensorgeberechtigten zur Abholung berechtigt. Sie können weitere Personen schriftlich oder über die famly App benennen; mit der Übergabe geht die Aufsichtspflicht auf die abholende Person über.
Wir nehmen Kinder ab einem Alter von drei Monaten auf – dabei stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab, welche unserer Einrichtungen für Ihr Kind besonders gut in Frage kommt. Das KiTa-Jahr dauert von September bis August; die Aufnahme in unsere Einrichtungen erfolgt ganzjährig. Die meisten Plätze werden zum September frei, wenn die Vorschulkinder in die Schule wechseln.
Ausflüge gehören fest zu unserem Alltag – zu Spielplätzen in der Umgebung, auf Märkte, in Büchereien, in Wald und Natur. Dabei nutzen wir auch öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn. Über besondere Ausflüge informieren wir Sie vorab.
B
Bitte haben Sie Verständnis, dass unsere Fachkräfte und Praktikant:innen keine privaten Betreuungen (Babysitten) für Kinder aus der Einrichtung übernehmen dürfen. Diese klare Trennung ist Teil unseres Kinder- und Gewaltschutzkonzepts.
Für unsere Einrichtungen gelten die Elternbeiträge und Sozialstaffelungen der jeweiligen Stadt bzw. Kommune. Alle Beitragssätze, Ermäßigungen und Anträge finden Sie auf unserer Seite Infos und Formulare.
Wir kooperieren mit großen und kleinen Unternehmen. Wenn Ihr:e Arbeitgeber:in Belegplätze bei uns hat, nutzen Sie gerne unser Vormerkformular. Im zentralen Vormerksystem ist für uns nicht ersichtlich, ob Sie bei einem unserer Kooperationspartner:innen beschäftigt sind.
Rückmeldungen und Beschwerden verstehen wir als Beitrag zur Qualitätsentwicklung. Ihnen stehen mehrere Wege offen: das persönliche Gespräch mit den pädagogischen Fachkräften oder der Einrichtungsleitung sowie regelmäßige anonyme Zufriedenheits- und Bedarfsbefragungen. Sie erreichen außerdem jederzeit auch unseren Familienservice per Mail oder Telefon. Für vertrauliche Hinweise zu Kinderschutzfragen siehe Gewalt- und Kinderschutz.
Den Betreuungsvertrag erhalten Sie im Kennenlerngespräch. Sie haben anschließend ca. zwei Wochen Bedenkzeit und schicken uns den unterschriebenen Vertrag zurück oder bringen ihn vorbei. Sie erhalten ein gegengezeichnetes Exemplar von uns für Ihre Unterlagen zurück. Der Vertrag beginnt jeweils zum Ersten eines Monats.
Die Betreuungsangebote und Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Einrichtung und Standort – Sie finden sie auf der jeweiligen Standortseite. Platzsharing, die Aufteilung eines Platzes auf feste Wochentage, ist je nach Verfügbarkeit möglich.
Jedes Kind wird von einer festen Bezugsfachkraft begleitet: Sie gestaltet die Eingewöhnung und die Übergänge, führt die Entwicklungsgespräche und ist für Sie die erste Ansprechperson im Alltag. Mehr dazu auf unserer Seite zur Eingewöhnung.
Unsere Einrichtungen haben keine festen Bring- oder Abholzeiten und keine Anwesenheitspflicht – Sie bringen und holen Ihr Kind so, wie es zu Ihrem Familienalltag passt. Damit der Tag für die Kinder planbar bleibt, sind wir bei regelmäßig besonderen Zeiten über eine kurze Absprache dankbar.
Bilderbücher, Vorlesen und gemeinsames Erzählen gehören in unseren Krippen und Kindergärten selbstverständlich zum pädagogischen Alltag. Viele Einrichtungen ermöglichen es Familien, Bücher auszuleihen und arbeiten mit örtlichen Büchereien zusammen.
C
Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind – unabhängig von seiner Herkunft, Sprache oder sozialen Lage – dieselben Entwicklungsmöglichkeiten hat. Durch alltagsintegrierte Bildung, inklusive Pädagogik und gezielte Sprachförderung gleichen wir soziale Hürden aus und begleiten Kinder auf dem Weg in eine erfolgreiche Bildungszukunft.
Wir haben die Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennen uns damit verbindlich zu einem wertschätzenden, vorurteilsbewussten, diskriminierungssensiblen Miteinander – für Kinder, Familien und Mitarbeitende.
D
Wir erheben und verwenden nur die Daten, die für Bildung, Erziehung und Betreuung Ihres Kindes erforderlich sind (DSGVO). Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Ihrer schriftlichen Einwilligung – ausgenommen gesetzlich vorgeschriebene Meldungen. Details regelt die Datenschutz-Anlage zum Betreuungsvertrag.
Wir setzen Medien verantwortungsvoll und altersgerecht ein – als Werkzeug für Dokumentation, Recherche und kreative Projekte, nicht zur Beschäftigung. Medienbildung heißt für uns: Kinder lernen einen bewussten Umgang.
Vielfalt ist in unseren Einrichtungen gewünscht und Normalität – in den Familien, in den Teams und in unserer Pädagogik. Wir arbeiten vorurteilsbewusst, diskriminierungssensibel und inklusiv.
E
Unsere Eingewöhnung basiert auf dem Berliner Eingewöhnungsmodell: bindungsorientiert, individuell und begleitet von einer festen Bezugsfachkraft. Wir empfehlen, etwa vier Wochen einzuplanen. Alles Wichtige finden Sie auf unserer Seite zur Eingewöhnung.
Beim Einkauf für unsere Küchen achten wir auf regionale, saisonale und bevorzugt biologische Lebensmittel. Kinder erleben Herkunft und Auswahl von Lebensmitteln mit – etwa bei Marktbesuchen.
In allen Einrichtungen finden regelmäßig Elternabende statt – zum Start ins Kita-Jahr und zu pädagogischen Themen. Die Termine erhalten Sie über die famly App und die Aushänge Ihrer Einrichtung.
Zu Beginn jedes Kita-Jahres wird in jeder Einrichtung ein Elternbeirat gewählt. Er berät, vermittelt und bringt Anliegen und Ideen der Elternschaft in den Dialog mit Team und Träger ein.
Als Kinder- und Familienzentren bieten unsere Einrichtungen Elternbildungsangebote an – von Themenabenden bis zu Kursen.
Ausgebildete Elternberater:innen unterstützen Sie bei Fragen rund um Erziehung, Entwicklung und Familienalltag – vertraulich und kostenfrei.
Alltagsintegrierte Beobachtung ist die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit: Die Fachkräfte nehmen wahr, was Kinder beschäftigt, und richten die pädagogische Planung daran aus. Ergänzend setzen wir systematische Beobachtungsverfahren ein, um Entwicklungsverläufe ressourcenorientiert zu erfassen. Verbindliche Standards regelt unser trägerweites Fachkonzept Beobachtung und Dokumentation; die Erkenntnisse fließen in die Entwicklungsgespräche mit Ihnen ein.
Mindestens einmal jährlich – und immer bei Bedarf – findet ein Entwicklungsgespräch mit der Bezugserzieher:in Ihres Kindes statt.
F
Unsere Einrichtungen werden durch trägereigene Fachberatungen und Prozessbegleitungen unterstützt – fachlich, konzeptionell und bei der Einarbeitung neuer Kolleg:innen. Unsere Trägerstruktur entlastet die Leitungen weitgehend von administrativen Aufgaben, damit mehr Zeit für die pädagogische Arbeit und die Teamarbeit vor Ort bleibt.
Unsere Einrichtungen nutzen die famly App als zentrale digitale Plattform: Check-in und Check-out beim Bringen und Abholen, Nachrichten und Neuigkeiten aus der Gruppe, Fotos aus dem Alltag, Termine und Veranstaltungen, Krank- und Abwesenheitsmeldungen sowie das Hinterlegen abholberechtigter Personen. Auch die Abrechnung der Elternbeiträge läuft über die App – Sie erhalten dort Ihre monatlichen Rechnungen. Zur Nutzung unterzeichnen Sie eine separate Einverständniserklärung.
Als konfessionsloser Träger feiern wir Feste ohne religiöse Inhalte – als kulturelle Ereignisse im Jahreslauf: Weihnachten, Nikolaus und Ostern ebenso wie Fasnet, St. Martin bzw. Lichterfest, Halloween, Mutter- und Vatertag oder das Zuckerfest. Welche Feste gefeiert werden, entscheiden die Einrichtungen individuell vor Ort – gemeinsam mit Kindern, Eltern und Mitarbeitenden.
Inklusion verstehen wir als Haltung und als aktiven, gemeinsamen Prozess. Wir gestalten Räume, Abläufe und Unterstützung so, dass Teilhabe und Zugehörigkeit möglich werden. Hat Ihr Kind einen besonderen Förderbedarf – oder zeigt sich ein solcher im Laufe der Betreuung –, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach den besten Bedingungen und der passenden Förderung: im Austausch mit Ihnen, in Zusammenarbeit mit Frühförderstellen und Fachdiensten und, wo möglich, über Leistungen der Eingliederungshilfe.
Fotos und Videos aus dem Alltag verwenden wir für die Portfolios der Kinder, die einrichtungsinterne Dokumentation und – datenschutzkonform und nicht öffentlich – für die Einblicke in unserer famly App. Eine Veröffentlichung, etwa auf unserer Website, erfolgt ausschließlich mit Ihrer gesonderten schriftlichen Einwilligung.
G
Der Geburtstag Ihres Kindes wird in der Gruppe gefeiert. Ob und was Sie dazu beisteuern können, stimmen Sie gerne vorab mit dem Team ab.
Kleine Aufmerksamkeiten an das Team sind möglich, jedoch weder erwartet noch erforderlich. Umfangreichere oder kostspielige Geschenke dürfen unsere Mitarbeitenden nicht annehmen.
Werden mehrere Kinder Ihrer Familie in Freiburg in einer KiTa betreut, gilt eine träger- und einrichtungsübergreifende Geschwisterstaffelung. In Rust erfolgt eine Beitragsstaffelung nach der Anzahl im Haushalt lebender Kinder.
Gewaltschutz bezeichnet den Schutz der Kinder innerhalb der Einrichtung – vor jeder Form von Gewalt und Grenzverletzung, auch durch Erwachsene. Grundlage sind unser institutionelles Gewaltschutzkonzept, unser Sexualentwicklungskonzept und klare interne Verfahren – einschließlich einer vertraulichen Meldeadresse zu unserer Kinderschutzbeauftragten. Davon zu unterscheiden ist der gesetzliche Kinderschutz (siehe dort).
Bitte helfen Sie mit, den Alltag sicher zu halten: Schließen Sie Türen und Gartentore beim Kommen und Gehen, und geben Sie Ihrem Kind keine Kleinteile oder verschluckbaren Gegenstände in Tasche oder Jacke mit. Fällt Ihnen etwas auf, sagen Sie dem Team gerne direkt Bescheid.
H
An heißen Tagen passen wir den Tagesablauf an: viel trinken, Aktivitäten in kühlere Tageszeiten und in den Schatten verlegen, ruhigere Phasen am Mittag. Unsere Einrichtungen arbeiten dazu mit einem trägerweiten Hitzeschutzkonzept.
Sie möchten unseren Alltag miterleben? Nach Absprache mit der Einrichtungsleitung sind Hospitationen möglich – insbesondere rund um Kennenlernen und Eingewöhnung.
Alle Einrichtungen arbeiten nach einem Hygienekonzept mit festen Reinigungs- und Hygieneplänen. Die Räume werden täglich professionell gereinigt.
I
Nach dem Masernschutzgesetz muss vor der Aufnahme ein ausreichender Masernimpfschutz nachgewiesen werden. Details erhalten Sie mit den Vertragsunterlagen.
Inklusion bedeutet für uns, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und ihm die gleichen Chancen auf Bildung, Teilhabe und Entwicklung zu ermöglichen. Gemeinsam erleben die Kinder, dass Unterschiede selbstverständlich sind, entdecken Gemeinsamkeiten und lernen, sich mit Offenheit, Respekt und Wertschätzung zu begegnen.
K
Können wir Ihnen einen Platz in Aussicht stellen, laden wir Sie zu einem individuellen Kennenlerngespräch ein: Sie sehen die Räume, lernen das Team kennen und können alle Fragen stellen. Dort erhalten Sie auch den Betreuungsvertrag zum Mitnehmen – mit Bedenkzeit für Ihre Entscheidung.
Kranke Kinder brauchen Ruhe und Zuwendung zuhause – akut erkrankte Kinder können in der Einrichtung nicht betreut werden. Bitte melden Sie Ihr Kind morgens über die famly App oder telefonisch ab. Wann Ihr Kind nach einer Erkrankung wiederkommen kann, regelt das Merkblatt in Ihren Vertragsunterlagen; bei Fragen hilft Ihnen das Team Ihrer Einrichtung.
„Kinderrechte zuerst“ ist der erste Satz unseres Leitbilds. Die UN-Kinderrechtskonvention ist Maßstab unserer täglichen Arbeit – vom Recht auf Beteiligung bis zum Recht auf Schutz.
Kinderschutz bezeichnet den gesetzlichen Schutzauftrag (§ 8a SGB VIII): Nehmen unsere Fachkräfte gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls wahr, sind sie verpflichtet, nach einem klar geregelten Verfahren zu handeln – im Zusammenwirken mit den Eltern und, wo nötig, mit dem Jugendamt. Unsere Fachkräfte sind dafür geschult, eine Kinderschutzbeauftragte begleitet den Träger. Der Schutz vor Gewalt innerhalb der Einrichtung ist im Gewaltschutz geregelt.
Im letzten Kita-Jahr arbeiten unsere Einrichtungen eng mit den Kooperationslehrkräften der Grundschulen zusammen – mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamer Vorbereitung des Schulstarts.
Der Betreuungsvertrag kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende schriftlich gekündigt werden; zum 30. Juni und 31. Juli ist eine Kündigung ausgeschlossen. Für Vorschulkinder endet der Vertrag automatisch zum 31. August.
M
Unsere Fachkräfte sind nicht verpflichtet Kindern Medikamente verabreichen. Ausnahmen – etwa bei chronischen Erkrankungen – sind nach ärztlicher Anweisung und schriftlicher Vereinbarung mit der Einrichtungsleitung möglich; sprechen Sie uns dazu bitte an.
Viele unserer Kinder wachsen mit mehreren Sprachen auf. Familiensprachen sind bei uns willkommen und werden wertgeschätzt; die deutsche Sprache fördern wir alltagsintegriert und im Rahmen von Projekten und Angeboten.
Partizipation ist bei uns Standard: Kinder bestimmen ihren Alltag altersgerecht mit – von der Auswahl der Aktivitäten über Kinderkonferenzen bis zu eigenen Beschwerdewegen für Kinder.
N
„Nachhaltig handeln“ ist einer unserer pädagogischen Leitsätze: Ressourcen schonen, Kinder beteiligen, Verantwortung übernehmen, Vorbild sein. Bildung für nachhaltige Entwicklung begleitet unseren Alltag – von Projekten im Garten bis zum bewussten Umgang mit Materialien.
Für den Notfall hinterlegen Sie bei uns erreichbare Notfallkontakte. Tritt während der Betreuung ein akuter Notfall ein, leisten unsere Fachkräfte Erste Hilfe, ziehen bei Bedarf den Rettungsdienst hinzu und informieren Sie unverzüglich.
P
Einige Tage im Jahr sind für Teamfortbildung, Planung und Konzeptionsarbeit reserviert – an diesen Tagen bleibt die Einrichtung für Kinder geschlossen. Die Termine finden Sie im Ferienplan Ihrer Einrichtung.
Wir bilden uns kontinuierlich fort – unter anderem in unserer eigenen beruf leben akademie. So bleibt unsere pädagogische Arbeit fachlich auf aktuellem Stand. Unsere Personalabteilung begleitet die Fachkräfte und Auszubildenden bei der individuellen fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung und Karriereplanung.
Unsere langen Öffnungszeiten erfordern einen hohen Fachkräfteschlüssel. Die Besetzung richtet sich nach den Vorgaben des Kindertagesbetreuungsgesetzes Baden-Württemberg und des KVJS.
Die Betreuungsplätze werden zentral über das Vormerksystem der Stadt Freiburg bzw. der Gemeinde Rust vergeben. In Freiburg gilt: Für einen Platz zum neuen Kita-Jahr merken Sie Ihr Kind bitte bis zum 15. Februar vor; die große Platzvergabe beginnt ab März. Generell empfiehlt die Stadt eine Vormerkung mindestens sechs Monate vor dem gewünschten Beginn. Bitte reagieren Sie zeitnah auf Rückmeldungen im Vormerksystem – innerhalb der städtischen Vergabekorridore nicht bestätigte Plätze werden weitervergeben.
Für jedes Kind entsteht ein Portfolio mit Fotos, Werken und Entwicklungsschritten. Es begleitet Ihr Kind durch die Kita-Zeit und geht am Ende mit nach Hause.
Q
Wir sichern und entwickeln unsere Qualität systematisch – durch interne Evaluation, Qualitätszirkel und den Vergleich zwischen unseren Einrichtungen, durch Fortbildung und durch regelmäßige Befragungen der Familien.
S
Schlaf- und Ruhebedürfnisse sind so individuell wie jedes Kind. Deshalb begleiten wir diese bedürfnisorientiert und schaffen eine ruhige, geborgene Atmosphäre, in der jedes Kind die Erholung erhält, die es braucht.
Ruhe- und Schlafphasen sind ein fester Bestandteil unseres Tagesablaufs. Ob und wie lange ein Kind schläft, orientiert sich an seinem individuellen Bedarf. Kinder, die nicht schlafen möchten, erhalten altersgerechte Möglichkeiten zum Ausruhen, Entspannen oder für ruhige Beschäftigungen.
Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns dabei besonders wichtig. Veränderungen im Schlafverhalten besprechen wir gemeinsam, damit wir die Bedürfnisse Ihres Kindes sowohl in der Einrichtung als auch zu Hause bestmöglich berücksichtigen können.
Unsere Einrichtungen haben eine begrenzte Zahl an Schließtagen pro Kita-Jahr – aufgeteilt auf Weihnachts- und Sommerferien, Brückentage und pädagogische Tage. Die Ferienpläne der einzelnen Einrichtungen finden Sie auf unserer Seite Infos und Formulare.
Die kindliche Sexualentwicklung ist ein natürlicher Bestandteil der Entwicklung und hat nichts mit der Sexualität von Erwachsenen zu tun. Wir begleiten Kinder dabei altersgerecht, wertschätzend und mit einem sensiblen Blick für ihre individuellen Bedürfnisse. Unser Sexualpädagogisches Konzept ist Teil unseres Gewaltschutzkonzepts und beschreibt verbindliche Standards für einen respektvollen Umgang mit Körper, Nähe, Distanz und persönlichen Grenzen. Über diese Themen stehen wir mit den Eltern im vertrauensvollen Austausch.
Über die famly App erhalten Sie monatliche Rechnungen über die gezahlten Beiträge – diese können Sie für steuerliche Zwecke verwenden.
Bitte cremen Sie Ihr Kind im Sommer morgens ein und geben Sie eine Kopfbedeckung mit. Im Tagesverlauf achten unsere Teams auf Schatten, Nachcremen und ausreichend Trinken.
Sprachliche Bildung geschieht bei uns alltagsintegriert – beim Spielen, Essen, Vorlesen und in Gesprächen. Ergänzend arbeiten unsere Einrichtungen in Programmen wie dem Verbund Durchgängige Sprachbildung, Singen–Bewegen–Sprechen (SBS) und den landesweiten Sprachförderkonzepten. Ein trägereigener Fachdienst Sprache begleitet die Teams dabei fachberatend; in machen KiTas verstärkt zudem eine zusätzliche Fachkraft Sprache (Säule 3 des Landesprogramms Baden-Württemberg) das Team.
U/Ü
Ihr Kind ist während des Besuchs der Einrichtung sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg gesetzlich unfallversichert. Sollte trotz aller Sorgfalt etwas passieren, versorgen wir Ihr Kind, informieren Sie umgehend und dokumentieren den Vorfall.
Den Übergang in den Kindergarten gestalten wir bewusst und individuell gemeinsam mit Ihnen – mit Besuchen, Übergabegesprächen und einer behutsamen zweiten Eingewöhnung. Dabei arbeiten wir eng mit den weiterführenden Junikäfer-Einrichtungen sowie mit Kitas im Stadtteil zusammen, um jedem Kind einen bestmöglichen Übergang zu ermöglichen. Können wir selbst keinen Junikäfer-Platz anbieten, stehen wir im engen Austausch mit ausgewählten benachbarten Einrichtungen und unterstützen Sie dabei, dort einen Kindergartenplatz zu erhalten. Und wenn Ihr Kind drei Jahre alt wird, bevor ein passender Platz gefunden ist? Dann darf es in unserer U3-Betreuung bleiben, bis Sie einen für Sie passenden Ü3-Platz gefunden haben. Bezugsfachkraft und Einrichtungsleitung stehen dazu im engen Austausch mit Ihnen und besprechen, wie die Förderung Ihres Kindes bis zum Übergang bestmöglich gestaltet wird. Grundsätzlich gilt bei uns: kein Übergang nach Kalender, sondern nach der emotionalen Bereitschaft Ihres Kindes. Wie wir den Wechsel pädagogisch begleiten, lesen Sie auf unserer Eingewöhnungsseite.
Das letzte Kita-Jahr gestalten wir als kontinuierlichen Übergangsprozess – mit Stärkung von Selbstständigkeit und sozial-emotionalen Kompetenzen, in enger Kooperation mit den Grundschulen und ihren Kooperationslehrkräften. Im Zentrum steht nicht schulisches Training, sondern die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeit Ihres Kindes.
V
Wir vergüten unsere Mitarbeitenden nach TVöD SuE und bieten darüber hinaus zahlreiche Benefits – von betrieblicher Altersvorsorge bis zu Fort- und Weiterbildung über unsere beruf leben akademie.
Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Ausnahmen sind die KiTas Zum Kuckuck und Elzwiesen, die ihr Mittagessen von einem Caterer geliefert bekommen. Wir orientieren uns an den Empfehlungen der DGE und der Landesinitiative BeKi. Mehr dazu auf unserer Verpflegungsseite.
Betreuungsplätze werden über die zentralen Vormerksysteme der Stadt Freiburg bzw. der Gemeinde Rust vergeben. Die einzelnen Schritte finden Sie auf unserer Seite Vormerkung und Platzvergabe.
W
Wettergerechte Kleidung, Wechselkleidung, Hausschuhe oder Laufsöckchen, Matschsachen – und bei den Jüngsten Windeln und vertraute Begleiter wie Schnuller oder Kuscheltier. Die konkrete Liste für Ihre Einrichtung erhalten Sie mit der Kitamappe vor der Eingewöhnung.
Z
Im Rahmen unserer Arbeit als Kinder- und Familienzentren befragen wir Familien regelmäßig zu Zufriedenheit und Bedarfen. Die Ergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung unserer Einrichtungen und Angebote ein.
Je nach Einkommen können Elternbeiträge ermäßigt oder vollständig übernommen werden; auch für Verpflegungskosten gibt es Zuschüsse (z.B. über das Bildungs- und Teilhabepaket). Alle Anträge und Wege finden Sie auf unserer Seite Infos und Formulare – unser Familienservice unterstützt Sie gerne.
Unser Familienservice
Telefon: 0761/610894-11
E-Mail: service@junikaefer.info
Sprechzeiten: Mo–Fr, 9–13 Uhr