35 Jahre Junikäfer
Als kleine Krabbelgruppe gegründet, heute Träger von 17 Einrichtungen und einem Fort- und Weiterbildungsinstitut: Zum 35-jährigen Jubiläum zeigen wir uns in einem neuen Design – inspiriert von einem japanischen Spiel mit Holzbausteinen.
Im Juni 1991 gründete die Sozialpädagogin Martina Rudolph die Kindergruppe „Junikäfer" in ihrer privaten Vier-Zimmer-Wohnung: aus dem Wunsch heraus, als alleinerziehende Mutter ihre eigenen Kinder gut betreuen und zugleich erwerbstätig sein zu können. Aus diesem Anfang ist in über drei Jahrzehnten ein familiär geführter Trägerverbund gewachsen.
Das neue Design ist inspiriert vom traditionellen japanischen Spiel Tumi-Isi, das Feinmotorik, Beobachtungsgabe, Logik und Kreativität fördert – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen. Die von Hand gefertigten Holzbausteine unterscheiden sich in Größe, Farbe, Maserung und Gestalt. Und doch lassen sie sich zu stabilen Gebilden zusammenfügen: ob Türme, Brücken, nach Farben sortiert oder bunt gemischt. Manchmal gelingt der Aufbau sofort, manchmal fällt er zusammen und muss neu gesetzt werden. Die Steine bleiben dabei in ihrer Eigenart bestehen – und finden durch die Veränderung ihrer Positionen zu einem tragfähigen Ganzen.
Dieses Bild spiegelt wider, was in unseren Einrichtungen täglich gelebt wird: Kinder, Familien und Mitarbeitende erleben Vielfalt, erfahren Wertschätzung und wachsen in einer achtsamen Gemeinschaft. Stabilität entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern dadurch, dass Unterschiede sichtbar bleiben und bewusst in Beziehung gesetzt werden. So entsteht Gemeinschaft, die trägt und Raum für Entwicklung eröffnet. Inklusion, Offenheit und Vielfalt sind dabei keine Ergänzungen, sondern Grundhaltungen, die unser pädagogisches und gestalterisches Handeln tragen.
Mit dem neuen Design haben wir dafür eine gemeinsame visuelle Sprache gefunden. Sie begegnet Ihnen ab sofort Schritt für Schritt – auf dieser Website, in unseren Einrichtungen und auf unseren Materialien.
»Kinder, Familien und Mitarbeitende erleben in unseren Einrichtungen Vielfalt, erfahren Wertschätzung und wachsen in einer achtsamen Gemeinschaft.«